Dienstag, 9. April 2013

[Rezension] Tote essen kein Fastfood

von Karin Baron
© Cover by Kosmos
Taschenbuch 220 Seiten
Verlag: Kosmos
erschienen Januar 2013
ISBN: 978-3440130582
Kaufmöglichkeit

zum Inhalt:
Die 16 jährige Fanny, die eigentlich Helena heißt, lebt mit ihrem Vater Martin und Hund Jasper zusammen. Martin erbt ein Haus auf Sylt. Was schlimmeres als ihre Ferien ausgerechnet auf Sylt zu verbringen, kann Fanny sich nicht vorstellen, doch dann taucht dort auch noch plötzlich Martins neue Flamme Svea nebst Tochter Frida (10 Jahre) und deren Schlange Marzipan auf. Nun sind die Ferien für Fanny komplett im Eimer. Und dann fällt Fanny in den Stranddünen auch noch in ein Loch im Boden, welches sich als alter Bunker entpuppt, der zudem auch noch bewohnt aussieht. ...


meine Meinung:
Das Buch ist in einem lockeren, leichten Ton geschrieben und ließ sich daher wunderbar flott hintereinander weg lesen. Fanny ist eine sehr sympathische Protagonistin, ihr Sarkasmus war genau nach meinem Geschmack. Ebenso hat mir die kleine schlagfertige Frida zu Beginn gut gefallen.
Soweit der Anfang, der zudem auch noch sehr spannend war.
Leider ließ die Spannung alsbald nach und die Handlung dümpelte mehr vor sich hin. Die Passagen, wo Fanny gemeinsam mit Jan ihren Recherchen nachgeht fand ich zwar durchaus interessant, aber leider alles andere als spannend. Es konnte mich nicht packen.
Einzig Mias eingeflochtene Briefe sorgten dafür, dass wieder ein gewisses Maß an Spannung aufkam und hielten diese auch ein wenig aufrecht. Außerdem lockerten sie die Handlung auf, wodurch es nicht zu langatmig wurde.
Zum Schluss stieg die Spannung zwar nochmal etwas an, aber wirklich mitreißend empfand ich die Story dann dennoch nicht mehr. Insgesamt blieb mir die gesamte Geschichte einfach zu flach, ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Zudem waren die Handlungen der Figuren nicht immer wirklich glaubwürdig dargestellt, weil sie in meinen Augen teils absolut nicht altersgerecht waren.
Dadurch wirkte die Story auf mich sehr konstruiert. Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Fanny und Jan konnte mich nicht erreichen.
Gut gefiel mir, dass der auf den ersten Blick etwas ungewöhnliche Buchtitel im Lauf der Geschichte passend erklärt wird.
Fazit:
Eine gute Idee, aus der man mehr hätte machen können und sollen. Den Anfang fand ich noch überzeugend und auch sehr spannend, leider ließ es dann doch zu sehr nach.
Dieses Buch ist eher für die jungen (jugendlichen)Leser geeignet.
3/5 Angelwings








Kommentare:

  1. Eher jünger O.K. bitte um deine Empfehlung dazu.

    Danke und LG..starone..

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    1. Hab's mal ergänzt, ich meine, dass es eher für Jugendliche geeignet ist.

      LG Andrea

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