Donnerstag, 2. Mai 2013

[Rezension] Auracle

von Gina Rosati
© Cover by bloomoon
gebunden: 368 Seiten
Verlag: bloomoon 
erschienen: Februar 2013
zum Inhalt:
Anna hat die ungewöhnliches Fähigkeit ihren Körper zu verlassen. Als Seele reist sie währenddessen rund um die Welt und genießt ihre Erlebnisse. Ihr bester Freund Rei sorgt sich darum, dass bei einer dieser Astralreisen mal etwas passieren könnte, doch Anna schlägt seine Bedenken in den Wind. Bei einem dieser Ausflüge wird ihr Körper dann allerdings von Taylor gekidnappt, einem Mädchen, das aufgrund eines unglücklichen Unfalls ums Leben kommt . Anna kann nun nicht mehr zurück in ihren Körper. Gemeinsam mit ihrem Freund Rei ersinnt sie einen Plan ihren Körper zurückzubekommen und Taylor endgültig daraus zu vertreiben. ...
meine Meinung:
Das Cover  ist wunderschön gestaltet dadurch wird das Buch zu einem richtigen Schmuckstück im Regal.
Das Thema "Astralprojektion" fand ich sehr interessant und die Umsetzung auch im großen und ganzen nicht schlecht. Allerdings zog sich die Geschichte besonders im Mittelteil unnötig und vorallem viel zu unspektakulär in die Länge. Da gab es kaum mal Spannung oder Überraschungen.
Da ich im Vorfeld keine besondere Erwartungshaltung an das Buch hatte, wurde ich aber trotz diesem Umstand nicht wirklich enttäuscht.
Der Stil in dem es geschrieben ist, ist der angedachten Zielgruppe durchaus angemessen. Es lässt sich auch in einem gutem Schwung lesen. Allerdings hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe in der Handlung gewünscht. Irgendwie kam mir insgesamt alles doch noch zu sehr oberflächlich vor. Was ich sehr schade fand, denn Potenzial war zur Genüge vorhanden, es wurde nur nicht vollends genutzt.
Anna und Rei sind sehr sympathische Charaktere  und auch Taylor ist eine durchaus interessante Figur. Dennoch hätte ich auch sie gern noch intensiver kennengelernt, denn jeder der Drei hat sein Päckchen zu tragen und die Hintergrundgeschichten wären sicher interessant und für das Nachvollziehen ihrer Handlungen hilfreich gewesen, wenn sie nicht nur knapp angerissen worden wären.
Die Eltern der Jugendlichen fand ich so ziemlich daneben. Da gibt es einen Vater der ist Alkohliker und wird handgreiflich gegen seine Tochter und dazu eine Mutter die davor nur die Augen verschließt und ihn auch noch in Schutz nimmt. Auf der anderen Seite dann noch diese schrecklich übereifrigen Eltern, die meinen aus ihren Kindern könne nur dann etwas werden, wenn sie so richtig unter Druck gesetzt werden und ihnen ihr Lebensweg detailliert vordiktiert wird. Da man auch die Hintergründe dieser Umstände nicht wirklich erfährt, wirkten die Eltern insgesamt irgendwie mehr störend auf mich.
Trotz einiger Schwächen, hat mich das Buch insgesamt aber dennoch gut unterhalten und für ein Debüt ist es durchaus lesenswert.
Fazit:
Eine nette Geschichte mit einem überaus interessantem Thema, die sich trotz einiger Mängel und verschenktem Potenzial dennoch als gute Unterhaltung für Jugendliche eignet, die Übersinnlichem nicht abgeneigt sind.
3/5 Angelwings
 Vielen Dank an 
und










Kommentare:

  1. Scheint, jetzt nicht so der Reiser zu sein oder?

    LG..starone...

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    1. Es wird mit Sicherheit seine Fans finden, wobei die oben genannten Punkte mich halt störten. Aber es ist ja nur meine Meinung und so eine Beurteilung eh immer subjektiv, daher denk ich, das sollte ruhig jeder für sich entscheiden.
      Für ein Debüt ist es absolut ok und ich werd die Autorin auch ganz sicher auf meiner Beobachtungsliste behalten und reinlesen, wenn sie weitere Bücher schreibt ;)

      LG Andrea

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  2. Habe bisher leider überwiegend durchschnittliche Rezis gelesen... Weiß nicht ob ich mir das Buch noch kaufen soll oder nicht

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  3. Ja, so sehe ich das auch.

    LG..starone...

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