Samstag, 4. Mai 2013

[Gastrezension] Intrigenküche

Diese Rezension wurde geschrieben und zur Verfügung gestellt von Carola (Cassan)


© Cover by Bookshouse

Verlag: Bookshouse
erschienen: April 2013
broschiert
ISBN: 978-9963724680
auch erhältlich als e-book und e-stick
Kaufmöglichkeit



B.C. Bolt „Intrigenküche: Agenten der Galaxis“

Inhalt:
Adrian und Minkas fliehen von der Raumstation Ennon. Doch statt wie erhofft in einem besseren Leben, landen sie am Kaiserhof, wo Minkas für den Maître, der am Hofe sehnsüchtig erwartet wird, gehalten wird. Der Maître ist ein Starkoch schlechthin, der schon für seine Kochkreationen mit unzähligen Auszeichnungen überhäuft wurde.
Minkas kann überhaupt nicht kochen, doch er schlüpft in diese Rolle und so beginnt Adrian, der immerhin weiß, was ein Herd ist und wie die vielen Küchengeräte verwendet werden, gute alte Hausmannskost zu kochen …
Was für die einen das Zeichen für die Genialität des Meisters ist, ist für die anderen nur der Beweis, dass der Maître und sein Assistent etwas im Schilde führen. Wer benutzt denn zum Kochen noch frische Kräuter aus dem Garten? Es gibt doch alles fein säuberlich abgepackt und eingeschweißt! Harmlose Bemerkungen werden missverstanden und führen zu allerhand Rätselraten am Kaiserhof. Und so stolpern Minkas und Adrian geradewegs in die Intrigenküche hinein. Als sie für Attentäter gehalten werden, haben sie alle Hände voll zu tun, herauszufinden, wer den echten Maître beauftragt hat und vor allem, gegen wen sich der Anschlag richten soll.

Meine Meinung:
Ich habe deshalb zu diesem Buch gegriffen, weil es sich erfrischend anders anhörte und ich zu diesem Zeitpunkt auch etwas Neues lesen wollte. Zuerst war ich skeptisch, aber schon nach wenigen Seiten, war ich vertieft in die Geschichte um diese zwei jungen Männer und hatte meinen Spaß.
Minkas und Adrian sind erfrischend ehrlich und unkompliziert, Winkelzüge sind ihnen fremd. Mit den höfischen Gegebenheiten und der Etikette am Kaiserhof kennen sich überhaupt nicht aus, und so tappen sie von einem Fettnäpfchen in das nächste. Es ist amüsant zu lesen, wie harmlose Bemerkungen von ihnen von anderen Adligen kommentiert und interpretiert werden.

Minkas und Adrian verbindet eine tiefe Freundschaft, man glaubt ihnen sofort, dass sie fest zueinanderhalten. Auch mit ihren neu geschlossenen Freundschaften gehen sie nicht leichtfertig um, sie bedeuten ihnen etwas.
Minkas und Adrian sind absolute Sympathieträger, man muss sie einfach gern haben. Mit vielen liebevollen Details beschreibt die Autorin die Hauptprotagonisten, aber auch die Nebencharaktere werden dem Leser nahe gebracht. Und davon gibt es reichlich, aber man verliert nie den Überblick über die Personen.

Die Geschichte ist mit feinem Humor geschrieben, der mir sehr gut gefiel. Doch auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn es ist allerhand los in der Intrigenküche. Der Schreibstil ist flüssig und alle Handlungsfäden laufen am Ende zusammen, sodass die Geschichte einen rundum perfekten Abschluss findet.

Fazit:
„Intrigenküche“ verdient es unbedingt, gelesen zu werden. Minkas und Adrian sind erfrischende Charaktere, die einem sehr schnell ans Herz wachsen. Mit feinem Humor versehen, habe ich mich beim Lesen des Öfteren beim Lächeln ertappt.
Die „Intrigenküche“ bietet dem Leser ein unterhaltsames, aber gleichzeitig auch spannendes Lesevergnügen.

Carola`s Wertung:


Hier gibt es Infos zur Autorin.


Freitag, 3. Mai 2013

[Rezension Kinderbuch] Die Reise der blauen Perle nach Hawaii

von Mo Anders
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Mo Anders
erschienen: Dezember 2012
ISBN: 978-3000406744
empfohlen ab 8 Jahren
Kaufmöglichkeit

Abenteuer und Wissen kindgerecht verpackt und miteinander kombiniert

zum Inhalt:
Keanu bekommt Post von seiner Freundin Lea aus Tonga. Der Brief, um den Lea ein großes Geheimnis macht wurde ihm von ihr per Email angekündigt, weshalb Keanu bereits sehnsüchtig drarauf wartet. Darin befindet sich neben einer etwas seltsamen Nachricht auch eine blaue Perle an einem Lederband. Obwohl Keanu nicht sonderlich begeistert von dem Geschenk ist und nicht begreift, was an einer Perle so Besonderes sein soll, bindet er sich das Lederband mit der Perle ums Handgelenk. Nur kurze Zeit später soll Keanu hinter das Geheimnis der Perle kommen. ...
unsere Meinung:
Die Reise der blauen Perle nach Hawaii ist ein wunderbares Kinderbuch, dass kleinen und natürlich auch großen Lesern auf liebevolle Weise Land und Leute nahe bringt. 
Das Buch eignet sich hervorragend als Vorlesebuch vor dem Zubettgehen, aber aufgrund der angenehm großen Schrift auch für Kinder zum selbst lesen.
Es hat uns großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Keanu und Kaimana deren spannende Abenteuer zu erleben und dabei Hawaii kennenzulernen. Wir sind sehr gespannt auf die weiteren Reiseziele der blauen Perle.
Meiner Tochter gefiel dieses Buch so gut, dass sie es in ihren Mitschülern/innen im Rahmen einer Buchvorstellung präsentierte.
Die von der Autorin selbst erstellten Illustrationen geben dem Buch das gewisse Etwas. Am Ende gibt es überdies einen Wissensteil in dem auch einige Wörter und ihre Übersetzung in die Landessprache eingefügt worden, dies fanden meine Kinder unheimlich interessant. Mit großer Begeisterung haben sie die hawaiianischen Wörter gelernt.
Sogar ein bisschen Fernweh haben wir noch obendrauf  bekommen. ;)

Fazit:
Ein interessantes Kinderbuch, das neben einer tollen abenteuerlichen Geschichte über Freundschaft auch noch viel Wissenswertes über Hawaii enthält und Lust auf Urlaub macht.
5/5 Angelbears

Die Reise der blauen Perle auf Facebook
Homepage der Autorin







Donnerstag, 2. Mai 2013

[Rezension] Auracle

von Gina Rosati
© Cover by bloomoon
gebunden: 368 Seiten
Verlag: bloomoon 
erschienen: Februar 2013
zum Inhalt:
Anna hat die ungewöhnliches Fähigkeit ihren Körper zu verlassen. Als Seele reist sie währenddessen rund um die Welt und genießt ihre Erlebnisse. Ihr bester Freund Rei sorgt sich darum, dass bei einer dieser Astralreisen mal etwas passieren könnte, doch Anna schlägt seine Bedenken in den Wind. Bei einem dieser Ausflüge wird ihr Körper dann allerdings von Taylor gekidnappt, einem Mädchen, das aufgrund eines unglücklichen Unfalls ums Leben kommt . Anna kann nun nicht mehr zurück in ihren Körper. Gemeinsam mit ihrem Freund Rei ersinnt sie einen Plan ihren Körper zurückzubekommen und Taylor endgültig daraus zu vertreiben. ...
meine Meinung:
Das Cover  ist wunderschön gestaltet dadurch wird das Buch zu einem richtigen Schmuckstück im Regal.
Das Thema "Astralprojektion" fand ich sehr interessant und die Umsetzung auch im großen und ganzen nicht schlecht. Allerdings zog sich die Geschichte besonders im Mittelteil unnötig und vorallem viel zu unspektakulär in die Länge. Da gab es kaum mal Spannung oder Überraschungen.
Da ich im Vorfeld keine besondere Erwartungshaltung an das Buch hatte, wurde ich aber trotz diesem Umstand nicht wirklich enttäuscht.
Der Stil in dem es geschrieben ist, ist der angedachten Zielgruppe durchaus angemessen. Es lässt sich auch in einem gutem Schwung lesen. Allerdings hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe in der Handlung gewünscht. Irgendwie kam mir insgesamt alles doch noch zu sehr oberflächlich vor. Was ich sehr schade fand, denn Potenzial war zur Genüge vorhanden, es wurde nur nicht vollends genutzt.
Anna und Rei sind sehr sympathische Charaktere  und auch Taylor ist eine durchaus interessante Figur. Dennoch hätte ich auch sie gern noch intensiver kennengelernt, denn jeder der Drei hat sein Päckchen zu tragen und die Hintergrundgeschichten wären sicher interessant und für das Nachvollziehen ihrer Handlungen hilfreich gewesen, wenn sie nicht nur knapp angerissen worden wären.
Die Eltern der Jugendlichen fand ich so ziemlich daneben. Da gibt es einen Vater der ist Alkohliker und wird handgreiflich gegen seine Tochter und dazu eine Mutter die davor nur die Augen verschließt und ihn auch noch in Schutz nimmt. Auf der anderen Seite dann noch diese schrecklich übereifrigen Eltern, die meinen aus ihren Kindern könne nur dann etwas werden, wenn sie so richtig unter Druck gesetzt werden und ihnen ihr Lebensweg detailliert vordiktiert wird. Da man auch die Hintergründe dieser Umstände nicht wirklich erfährt, wirkten die Eltern insgesamt irgendwie mehr störend auf mich.
Trotz einiger Schwächen, hat mich das Buch insgesamt aber dennoch gut unterhalten und für ein Debüt ist es durchaus lesenswert.
Fazit:
Eine nette Geschichte mit einem überaus interessantem Thema, die sich trotz einiger Mängel und verschenktem Potenzial dennoch als gute Unterhaltung für Jugendliche eignet, die Übersinnlichem nicht abgeneigt sind.
3/5 Angelwings
 Vielen Dank an 
und